Mittwoch, 16. März 2016

{voyager} Salzburg in 2 days

Ihr Lieben,

Städtetrips. Sind schon was schönes. Eine kurze Auszeit vom Alltag, gerade übers Wochenende - davon kann man eine ganze Weile zehren!

Vermutlich zählen der Frühling, Frühsommer, Spätsommer und Herbst zu den besten Zeiten, eine kulturelle Reise in eine Stadt oder ein anderes Land zu unternehmen: Weniger schwitzen, weniger Kinder die Ferien haben, weniger Touristenpreise und weniger Stress.

Zusammen mit drei lieben Freundinnen besuchte ich vor einiger Zeit die Mozartstadt Salzburg und durfte dort drei wunderbare und gemütliche Tage verbringen. Salzburg ist grün, einladend, modern, schick, abwechslungsreich, historisch und, was ich persönlich an der Stadt liebe, einmal im Zentrum lassen sich so gut wie alle schönen Plätze zu Fuß erreichen.

Im Folgenden habe ich mein ganz persönliches 2-days-in-Salzburg-Programm für euch zusammengebastelt.
Die Anreise. Ob Zug, Auto oder Flugzeug, in jedem Fall ist die Anreise energieraubend und ermüdend. Super wichtig: Gleich bei Ankunft die preiswerte Salzburg-Card lösen - 24 oder 48 Stunden, je nachdem - und von der freien Fahrt mit der S-Bahn, sowie den reduzierten Eintritten profitieren.

Erster Eindruck. Nachdem die erste Salzburger Luft geschnuppert wurde, geht's ab ins Hotel. Wir reservierten damals zwei Zimmer im stylischen Motel One, welches uns pro Nacht mit Frühstück günstige 50 Euro kostete. Absolut empfehlenswert! Doppelt praktisch war die direkt gegenüberliegende Straßenbahn, die uns nach dem Check-in (wir durften, lieb fragend, schon vor 15 Uhr unsere Zimmer beziehen) zur Steinterrasse brachte. Eiskaffee schlürfend genossen wir den genialen Ausblick über die grüne, saubere, nette Stadt.
Kirchen und Kultur. Nach dieser ersten Stärkung und einem kurzen Fußmarsch haben wir in der Franziskanerkirche eine Kerze für unsere Liebsten entzündet, den eindrucksvollen Salzburger Dom besichtigt und eine Tour durchs DomQuartier gemacht, in welchem glücklicherweise gerade die "Kleider der Bürgschaft" ausgestellt wurden.
Glücklich - und mit Kultur für's Erste vollgepumpt - ließen wir den Abend bei einem exotischen Dinner im buten Afro-Cafe ausklingen (eine Tischreservierung ist absolut notwendig!!)
Frühstarter. Wer den Tag ausnutzen möchte, stellt den Wecker am besten auf acht Uhr, um (natürlich nach dem essentiellen, ausgiebigen leckeren - ich liebeeeee Frühstück - Schlemmerfrühstück) mit der S-Bahn in die Stadt zu fahren und den Vormittag im inspirierenden Mirabellgarten verbringen zu können. Ein Spaziergang durch den Park ist beruhigend und lässt das Herz strahlen.
Wer Lust und Liebe hat, taucht anschließend in die Geschichte des berühmten Komponisten ein und besucht sein Geburtshaus, Wohnhaus oder beides! 
Kurze Pause. Ein anschließendes, deftiges Mittagessen im Stieglkeller gehört zum Salzburgtrip einfach dazu: Hier darf man erneut einen tollen Ausblick genießen, während man sich ein Gläschchen Bier und dreierlei Knödelvariationen gönnt. 
Das Mittagessen bietet die Unterlage für die anschließende Mini-Wanderung zur Festung Hohensalzburg (verweigert die Bahn! Bewegung ist gesund!) - einen Abstecher in die Festung haben wir nicht gemacht (der Gedanke ans bevorstehende Shopping lockte uns doch früher wieder ins "Tal" als erwartet), aber der Anblick ist schon gigantisch und sollte auf keinen Fall vermieden werden. 
Den Nachmittag/Frühabend darf man dann wohlverdient durch die Getreidegasse schlendernd, Mozartkugeln naschend (unbedingt ins Café Fürst, um welche zu kaufen - sind zwar recht teuer, aber wie oft isst man schon die originalen Mozartkugeln?) und Souvenirs-kaufend verbringen.

Scheidung tut weh. Deswegen vielleicht lieber einen Tag verlängern und in Hellbrunn verbringen...
Zumindest den letzten Abend bevor es wieder in Richtung Heimat geht sollte man so gestalten, wie man es am liebsten mag: ein Drink an der Hotelbar, Abtanzen im Nachtclub oder doch lieber Schlaaaaafen.

Alles Liebe,
Anna

Montag, 14. März 2016

{recipe time} Ofenkartoffel mit Bärlauch-Fülle

Ihr Lieben,
Bärlauch. Der Frühling lässt nicht nur die Tierwelt erwachen, auch die Pflanzen öffnen ihre Augen und die Farben der Natur kommen zurück.
In unserer Region bedeutet Frühling auch: Auf in den Wald und los geht's mit dem Bärlauch-Pflücken!
 ..aus der wunderbaren Pflanze lassen sich SO SO SO viele schöne Dinge zaubern! Nicht nur am Brot, zu Pesto oder Aufstrich verarbeitet schmeckt der Bärlauch himmlisch, heute habe ich daraus eine Füllung für Ofenkartoffeln gezaubert.

 Zutaten für 3 Personen als Hauptgericht/6 Personen als Beilage zu Fleisch o.Ä.:
- 6 große Kartoffeln (vorzugsweise spezielle Ofenkartoffeln)
- etwas Butter für die Alufolie
- 1 Bund Bärlauch
- 250 g Magerquark
- 50 g geriebener Emmentaler
- 1 kleine Zwiebel
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:
Die Ofenkartoffeln gründlich waschen. Sechs Stück Alufolie (ca. A4-Größe) abschneiden, bebuttern und die Kartoffeln darin einwickeln. Im vorgeheizten Backrohr bei 200°C etwa 60 Minuten garen.

Bärlauch waschen, abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden.
Zwiebel in feine Stückchen hacken. Quark mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss würzen und mit den restlichen Zutaten vermengen.
Nach 60 Minuten die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, die Alufolie öffnen (s. Bild).
Die Kartoffeln kreuzweise einschneiden und mit einem kleinen Löffel etwas gegarte Kartoffel aushöhlen, damit man sie füllen kann. Die Kartoffelstückchen zur Masse geben und mischen. Nun die Fülle in die ausgehöhlten Kartoffeln drücken.
Erneut ins heiße Rohr stellen und auf mittlere Schiene etwa 15 Minuten backen, sodass der Käse schmilzt.

 Um den Geschmack zu verbessern...
- Ich selbst habe die Ofenkartoffel zu einem Stück gekochtes Rindfleisch gegessen, zusammen mit (sehr wichtig!!) einem Dip aus Saurem Rahm, Joghurt und Meerrettich.
- Sehr lecker ist der Kartoffel sicher - für die Fleischtiger - mit ein paar Streifen gebratenem Speck.
- Ein Dip aus Rahm und Schnittlauch rundet die Speise perfekt ab! :)


Alles Liebe,
Anna 

Sonntag, 13. März 2016

Revival

Ihr Lieben,

Bloggen.
Ein Wort, 52095830459 Gedanken und ungefähr das zweitschönste Hobby der Welt.

Ein Leben ohne Bloggen ist schon okay, schaffbar, aber wesentlich inspirierender ist es, wenn man weiß, die schönen Seiten des Lebens mit ein paar Gleichgesinnten teilen zu dürfen.

Deswegen habe ich nach langer Pause entschieden, wieder ein bisschen "herumzuschreiben" über das was mir "so über den Weg gelaufen" ist. 


Ich hoffe, ihr seid noch immer an meiner Seite und versüßt mir mit lieben Kommentaren den Tag - wie in alten Zeiten, damals, als...

Hach, genug geredet, ein Letztes: Die liebe "Coco" ist Geschichte, ihr dürft euch jetzt mit der Identität dahinter anfreunden - Anna.

Auf einen guten zweiten Anlauf,
Anna

P.S. Damit dieser Post nicht so textbelastet bleibt (wobei, das widerruf ich gleich wieder), ein paar nette Bloggingquotes (teils erfrischend motivierend)... Quelle: pinterest


Montag, 10. März 2014

DIY: How to wrap a present

Hallo zusammen!

Heute gibt's ein kleines DIY von mir, und zwar zeige ich euch kurz wie ich am liebsten meine Geschenke verpacke:
Hübsch, upgecyclet und persönlich. 
Ich liebe Spitze über alles, und finde es deswegen total schön, wenn die Geschenke einen Hauch von Vintage haben -> Spitzenbänder, Stoffreste zu Schnüren geschnitten oder zweckentfremdetes Garn aus der Garten/bzw. Zwirnabteilung eignet sich super dafür.

Genauso finde ich es praktisch, "schöne" Zeitungen statt Geschenkpapier zu verwenden. So entsteht weniger Müll und man spart sich außerdem das sinnlos ausgegebene Geld für eine Folie.

Eine Blume/Pflanze wie z.B. Efeu aus dem Garten ist wie die Kirsche auf dem Eis. So etwas zaubert einem ein zusätzliches Lächeln auf die Lippen, wie ich finde.

Alles Liebe :)

Samstag, 22. Februar 2014

Recipe-time: Russische Pavlova!

Hallo meine Lieben!

Heute wird wieder gekocht, diesmal gibt's eine Art Kuchen als Baiser, den ich vor Zeiten für eine Freundin zum Geburtstag gebacken habe, als sie eine Gluten-Diät machte - sprich: Nur Zucker, Eier und Früchte. Fast.


Gut, den Titel überdenk ich nochmal.. ursprünglich ist Pavlova (auch Pawlova) nämlich nach einer Ballettänzerin namens A. Pawlowa benennt worden, aber seinen Ursprung fand das Rezept in Neuseeland, wo der Baiserkuchen heute auch noch Nationalgericht ist! (zusammen mit Australien)

Aber das wars auch schon mit langweiliger Geschichte, here we go: :-)
You need:
4 Eier (Eiweiß), 280 g Zucker + 1 Pck Bourbon-Vanillezucker, 1 TL Essig und 1 TL Speisestärke, 1-2 Becher Schlagsahne (oder Ersatz dafür)
und natürlich Früchte nach Wahl (eingelegte, frische oder tiefgekühlte.. je nach Geschmack und Saison, kann sogut wie jedes Obst verwendet werden)

To Do:
Backofen auf 180° Heissluft vorheizen. Die 4 Eiweiße steif schlagen und anschließend langsam Zucker einrieseln lassen. Essig und Speisestärke vorsichtig unterheben und noch ein weiteres Mal kurz schlagen. Die Masse sollte jetzt nämlich gut fest sein, aber trotzdem noch glänzen.

 So mach ich's immer, und tu mir am einfachsten: Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit dem Zirkel (weitester Durchmesser) einen Kreis zeichnen. Die feste Masse darauf zu einem Kreis formen (ca. 3-4 cm hoch);
Auf 100 Grad zurückschalten, dann die/das Pavlova in den Ofen schieben und ca. eine Stunde backen. Danach die Ofentür aufmachen und den Baiserkuchen so abkühlen lassen (außen knusprig - innen weich)
 Der Boden bricht schnell ein, was aber nicht schlimm ist, da jetzt sowieso die steifgeschlagene Sahne (mit Vanillezucker gesüßt) auf die/das Pavlova gestrichen und mit Früchten nach Wahl dekoriert und serviert wird.


Приятного аппетита!
xo Coco